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Unsere nächsten Lesungen

Indiebookday-Lesung: Am Samstag, 26. März um 18 Uhr liest Anke Stelling, Hotlist-Preisträgerin 2015, aus "Bodentiefe Fenster"

      © Nane Diehl

 

Doppelpremieren-Lesung am 28./29. April: Saša Stanišić liest erstmals aus "Fallensteller"

      © Katja Sämann

Premiere Teil 1: Donnerstag, 28. April 2016 um 21 Uhr bei Cohen & Dobernigg

Premiere Teil 2: Freitag, 29. April 2016 um 20 Uhr bei uns!

  

 

 

Unser Tipp

Anke Stelling: Bodentiefe Fenster. Verbrecher Verlag. € 19,00

Sandra ist geprägt von ihrer Kindheit in den 70er Jahren: freier Kinderladen, freier Wille, keine Grenzen. Dazu ihre feministische Mutter, die ihre beiden Töchter, Sandra und deren Schwester Wiebke, stärker und freier werden lassen wollte, als sie selbst es jemals war. Nun ist Sandra vierzig, verheiratet, selbst Mutter von zwei Kindern und lebt in einem alternativen Wohnprojekt, wo jede Familie eine eigene Wohnung bewohnt und alle solidarisch aber ohne Zwang miteinander verbunden sein wollen. Die „bodentiefen Fenster“ sehen schick aus und gestatten den Blick in die Wohnung, die daher gefühlt immer aufgeräumt und vorzeigbar sein muss - so viel zum Thema "Zwanglosigkeit". Wiebke wird Sandra zunehmend fremder und von der angestrebten Offenheit ist im Alltäglichen nichts zu spüren. Wiebke flüchtet sich einerseits in die Rolle der perfekten Mutter für ihre zweijährige Tochter, andererseits in die Rolle der toleranten Ehefrau, die ihren Mann an die lesbische Freundin, die gleichfalls Mutter werden will, verleiht. Alles ganz locker; oder eher nicht? Ähnlich wie die Elterngeneration der Siebziger, die alles anders machen wollte, sieht sich bald auch Sandra mit den eigenen Dämonen konfrontiert. Zwischen Wut, Ohnmacht, Eloquenz, "Das ist jetzt nichts gegen Dich"-Attitüden, Verzweiflung und dem Wunsch, alles richtig zu machen, führt Anke Stelling mit viel Humor, Ironie und Empathie durch das Dickicht der heutigen Elterngeneration, die an den eigenen hohen Ansprüchen zu zerbrechen droht. Anke Stellings im Berliner Verbrecher Verlag erschienener Roman ist ein absolut lesenswertes, ehrliches und gut geschriebenes Gesellschaftsporträt, das die gegenwärtige Hipster-Kultur auf höchst spannende Weise mit Werten der Siebzigerjahre konfrontiert. Ein Buch zum Thema "Freisein"!

 


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Hans Rudolf Bartsch: Mozarts Faschingsoper. 166 S. mit zahlreichen Illustrationen im Text und 6 farbigen Tafeln. Leipzig, Staackmann 1922. Großoktavformat. Orig.-Ganzledereinband mit Goldprägung und Kopfgoldschnitt im Priv.-Schuber. Künstlerische Ausstattung von Franz von Bayros.

Einmalige Auflage von 1150 numerierten Exemplaren, hergestellt durch die Offizin Drugulin. Mit foto-lithografischen Vollbildern in zehnfarbigem Offsetdruck, gedruckt von der Graphischen Kunstanstalt Meißner & Buch in Leipzig.

Hier die Nummer 35 der auf 50 Exemplare limitierten Vorzugsausgabe auf echtem van Geldern-Bütten, die Bilder auf echt Kaiserlich Japanpapier abgezogen und vom Autor und Künstler signiert. Rücken minimal aufgehellt, ansonsten tadellos. EUR 750,-
 
















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